40 Jahre Anwerbestopp

Sonntag, 24. November, 10:30, DAH

„Der Anwerbestopp vom 23. November 1973 – Vorgeschichte und Nachwirkungen”

Vortrag von Dr. Simone Eick am 24. November 2013

„Es ist nicht auszuschließen, daß die gegenwärtige Energiekrise die Beschäftigungssituation ... ungünstig beeinflußen wird. Unter diesen Umständen ist es nicht vertretbar, [...] weitere ausländische Arbeitnehmer [...] für eine Arbeitsaufnahme in der Bundesrepublik zu vermitteln.” So der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Arendt in einem Fax an den Präsidenten der Bundesanstalt für Arbeit am 23. November 1973.

Zum 40. Jahrestag des „Anwerbestopps” werden in dem Vortrag von Dr. Simone Eick, Direktorin des Deutschen Auswandererhauses Bremerhaven, die Vorgeschichte und die Nachwirkungen des Endes der Aufnahme von „Gastarbeitern” in der Bundesrepublik vorgestellt.

Veranstalter: Freundeskreis Deutsches Auswandererhaus e. V.
Ort: Deutsches Auswandererhaus, Columbusstraße 65, 27568 Bremerhaven
Datum und Uhrzeit: Sonntag, 24. November 2013, 10.30 Uhr


Illegale Einwanderung nach Deutschland

Sonntag, 20. Oktober, 10:30, DAH

Heiko Hergert, Referatsleiter für Zuwandererangelegenheiten. Die Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen in Bremen.

An Deutschlands Grenzen werden nach dem neuen Migrationsbericht des Bundesinnenministeriums immer mehr illegale Einwanderer aufgegriffen. Nach einem leichten Rückgang 2010 sei 2011 eine Zunahme um gut 18 Prozent verzeichnet worden. Die Behörden demnach insgesamt 21 156 unerlaubt eingereiste Personen – nach 17 831 im Jahr davor. Heiko Hergert wird darlegen, welche Dimension dieses Problem für Bremen und Bremerhaven hat.

"Türkische Migration"

Die Abwanderung von hochqualifizierten deutschen StaatsbürgerInnen türkischer Herkunft.

Sonntag, 25. August, 10:30, DAH

Dr. Yasar Aydin, M.A., Sozialwissenschaftler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung / Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg

Die Diskussionen um die Abwanderung türkischer Bildungsinländer aus Deutschland in die Türkei gewinnen in der Forschung, Politik und in den Medien zunehmend an Bedeutung und haben jüngst eine Kontroverse über eine Abwanderung der türkischen Intelligenz aus Deutschland ausgelöst. Yasar Aidin hat in einer Studie festgestellt, dass eine Abwanderungsbereitschaft aus verschiedenen Gründen hauptsächlich bei Akademikern und Studierenden vorherrscht.

 

 

 

 

Die neue griechische Migration nach Deutschland

Sonntag, 16. Juni, 10:30, DAH

Elektra Paschali, M.A., freie Journalistin und Moderatorin im Funkhaus Europa (rbb), Lehrbeauftragte an der Humboldt Universität

Die aktuelle Auswanderungswelle aus Griechenland bringe „die fortschrittlichsten Menschen ihres Landes nach Deutschland“, sagt Elektra Paschali. Die neuen Einwanderer seien – anders als die Einwanderer der sechziger Jahre – sehr gut ausgebildet, seien dynamisch und qualifiziert - stießen in Deutschland dennoch auf Vorbehalte.

 

Menschen ohne Papiere in Deutschalnd

Sonntag, 14. April, 10:30, DAH

Maren Wilmes, M.A., Diplom Sozialpädagogin (FH) Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl >Soziologie / Methodologie
interkultureller und interdisziplinärer Migrationsforschung<, Universität Osnabrück

Das Leben illegal in Deutschland lebender Menschen ist bisher kaum erforscht. Im Auftrag des „Runden Tisches für Flüchtlingafragen“ hat Maren Wilmes (zusammen mit dem viel zu früh verstorbenen, auch im DAH referierenden Michael Bommes) die Lebenssituation illegaler Migranten in der Stadt Köln untersucht.

 

Der "Gelbe Schein" heute - eine Transformation in die Gegenwart

Frauenhandel und Rotlichtmilieu in Bremerhaven

Sonntag, 17. Februar, 10:30, DAH

Harry Götze, Direktor der Ortspolizeibehörde Bremerhaven

Die Vortragssaison beginnt mit einem ebenso emotionalen wie anspruchsvollen Lokal-Thema, das unmittelbar an die zum Ende des Monats auslaufende Sonderausstellung „Der Gelbe Schein“ anknüpft.

Der Direktor der Bremerhavener Ortspolizeibehörde, Herr Harry Götze, zeigt in seinem Vortrag eindringlich auf, dass sich das Vorgehen und die Geschehnisse im Laufe der vielen Jahre, die seit den Schilderungen in der Ausstellung vergangen sind, nur unwesentlich verändert haben.

Das Thema wurde gemeinsam mit den Vertretern der örtlichen Polizei, des Bremerhavener Gesundheitsamtes und der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau aufgearbeitet. Wir beabsichtigen dazu in den kommenden Wochen eine kleine Ausstellung anzuschließen.

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